Tod im Fini-Resort

Der kleine Fink, der zwitschernd von Ast zu Ast flog und sich dabei vorsichtig dem reglos am Boden liegenden Körper näherte, wusste natürlich nicht, ob der Mann schlief oder tot war...

So könnte eine Krimi-Kurzgeschichte beginnen, die SIE und ich während unseres Workshops im Fini-Resort Badenweiler am 11.09.2019 zusammen schreiben!!!

 

Wolken wie Löwenhäupter - Kurzgeschichtensammlung von Heidi Fischer, ISBN:978-3-86963-617-7

In der Kurzgeschichtensammlung erzähle ich Geschichten von Lügen und Wahrheiten, von Aufbruch und Resignation, von Begegnungen und Abschieden, von Traurigkeit und Freude und von vielem Überraschenden im alltäglichen Leben.

Die Geschichten führen den Leser in die Lebens- und Gedankenwelten unterschiedlicher Menschen: Egal, ob sie von Kriminalbeamten mit zugelaufenem Hund, einer raffinierten Pilz-Mörderin, einem Schüler mit überbordender Phantasie oder einer resoluten Dame, die  Neo-Nazis in die Flucht schlägt, erzählen - in diesem Buch begegnen dem Leser Menschen, die das Schicksal herausfordert.

 

Tod der Schmetterlingsfrau - Roman von Heidi Fischer - ISBN:978-3-7650-9128-5, VP: 15,-€

Leseprobe:

Eine aufgeregte Schar von Touristen hatte sich in der idyllischen Bucht von Deiá gesammelt. Stimmengewirr in Englisch, Deutsch und Spanisch brummte durch die sonnenwarme Bucht. Polizisten hatten den Bereich des steinigen Strandes abgegrenzt, wo die zugedeckte Leiche gekrümmt am Boden lag. Dahinter standen Menschen zuhauf mit Handy und Fotoapparat im Anschlag. Neugierig vertrieben sie sich die Zeit mit Mutmaßungen über die Todesursache. Erste Journalisten interviewten die dem Tatort am nächsten Stehenden hinter dem weiß-roten Absperrband. Was sie über die Tote wüssten und wer sie gefunden hätte, wollten sie wissen. Feststehende Tatsachen und wilde Spekulationen mischten sich zu einem Brei, der an die Medien weitergegeben wurde....

So beginnt mein neuer Roman!

Schmetterlingsfrau - so wurde Roberta Bergenbaum genannt. Wie ein bunter Falter ist sie durchs Leben geflogen, jung und schön. Nun sind ihre Flügel für immer gebrochen. Gekrümmt liegt ihre Leiche am Fuße eines Felsens auf Mallorca. Suizid sagt die Polizei, Mord, sagt ihre Mutter Marina.

Auf der Suche nach der Wahrheit reist sie auf die Baleareninsel. Dort findet sie nicht nur bedrohliche Liebesbriefe, Verbindungen zu einer ungeklärten Salmonellenvergiftung und Hinweise auf einen weiteren Todesfall. Sie entdeckt aber auch die schönen Seiten der Insel: die mallorquinische Landschaft, die traditionelle Küche und die liebenswerten Menschen, die einen Platz in ihrem Herzen finden.

Ein spannender Roman, der weit mehr ist als ein bloßer Krimi: Er erzählt von Liebe und Trauer, von Müttern und Töchtern und nicht zuletzt vom einzigartigen Lebensgefühl der Trauminsel.

 

 

Der verlorene Mann - Roman von Heidi Fischer - ISBN: 978-3-7650-9117-9 Verkaufspreis: 14,90€

(Das Buch ist Mitte März 2016 im KleinenBuchVerlag, Karlsruhe erschienen)

"I´m really sorry, but your hausband got lost."

"Husband. Ehemann? The husband of whom?"

Elisabeth Wagner war für einen Moment so verwirrt, dass sie überhaupt nicht mehr klar denken konnte. "Verloren gegangen. Was soll das heißen" Sie merkte nicht, dass sie vor lauter Nichtverstehen wieder ins Deutsche verfallen war. Aus dem Hörer an ihrem Ohr knatterte es. Die Frauenstimme am anderen Ende der Leitung war verstummt. Nach ein paar Sekunden wiederholte Elisabeth auf Englisch: "To got lost! What does that mean?".......

 

So beginnt mein Roman Der verlorene Mann

Elisabeth Wagner begibt sich auf die unfreiwillige Suche nach ihrem in Nepal verschwundenen Ehemann. Eine unbequeme Reise, auf der sie sich fast in den Fußstapfen ihres Mannes zu verlieren glaubt. In einem buddhistischen Kloster entdeckt sie eine völlig neue Seite seines Wesens und beginnt auch ihr eigenes Leben zu hinterfragen.

 

Laufmaschen im Strickstrumpf

Eine demente, pflegebedürftige 87-jährige und ein verbitterter, starrköpfiger Alter - wer übernimmt die Sorge und Pflege für diese beiden unbeqemen Familienmitglieder? Nur zu gerne wird diese kaum zu bewältigende Aufgabe der Schwiegertochter Anna zugeschoben, und die lässt sich dank ihres Helfersyndroms trefflich ausbeuten.

Während die Familienmitglieder alle in ihre eigenen Probleme verstrickt sind, gerät Anna zunehmend an den Rand ihrer Belastbarkeit. Als die Schwiegermutter stirbt, steigt sie aus und fährt mit unbekanntem Ziel in Richtung Süden. Durch Annas Entscheidung löst sich eine Laufmasche im Familiengewebe, enge Bande drohen sich aufzutrennen und alte Zwiste werden entworren. (Buchrücken - Laufmaschen im Strickstrumpf)

 

Wer später stirbt, ist länger alt" - Kurze Geschichten aus langen Leben ISBN:978-3-7650-9106-3

erschienen im Frühjahr 2015 im KleinenBuchVerlag. Verkaufspreis: 9,95 €

 

"Alt bist du erst, wenn du beschlossen hast, alt zu sein."

Menschen, die sehr alt werden, sind wunderlich und weise, humorvoll und verbittert, böse und liebenswert, lebensfroh und depressiv, naiv und raffiniert, glücklich und genervt - die Bandbreite ist unerschöpflich, wie das Leben selbst. Das Ehepaar, das mit der Alzheimer Krankheit des Ehemannes klar kommen muss; die Frau, die ihren Ehemann als Reinkarnation wiederfindet; die Mörderin, die nach 20 Jahren aus der Haft entlassen wird; der einsame Witwer, der noch einmal sein bestes Stück stehen sehen will; die Freundinnen, die sich zum Plaudern auf dem Friedhof treffen.

Wer später stirbt, ist länger alt: Kurzgeschichten vom Altern und Altsein - und vom Potenzial für Lebendigsein im Alter.

 

"Tierisch gut"  Anthologie der Autorengruppe Schreibsand

Nicht alle Haustiere sind zahm und anschmiegsam:

Katzen können ziemlich biestig sein, ein Hund mischt die Weltpolitik auf, Kühe werden zu Cocktailtrinkerinnen und Brunnenfrösche erklären die Liebe. In den Kurzgeschichten tummeln sich aber auch Tiger, Hamster, Kröten, Krähen und Schnecken.

Tierisch gute Geschichten versammeln sich zu einem manchmal skurrilen Sammelsurium, erzählt in ganz unterschiedlichen Variationen - immer unterhaltsam und tierisch gut!

 

"Du riechst noch immer so..." Kurzgeschichten und Gedichte rund um die Bratwurst

Diese Sehnsucht nach Sonne und Meer wehte mit dem Wind in die Bude.

Die Kunden des Herbstes waren schwierig. Eilig, verfressen und das Lächeln in den Einkaufstaschen versteckt. Nichts wurde einem geschenkt, nicht die kleinste Aufmerksamkeit. Die galt nur der Wurst und dem Wechselgeld. Frische Salate und die mediterrane Küche tausend Jahre entfernt.

Sie stellte den Sack mit den Kiefernzapfen  für morgen bereit. Neben dem Denkmal, in einer Wasserpfütze, sackte die Tüte zusammen. Der Wind war weitergezogen.